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Wie gibt man Starthilfe am Auto? |
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An kalten Tagen im Herbst, Winter oder Frühjahr wird so mancher Autofahrer beim Starten seines Wagens von einem "Schwächeanfall" der Batterie überrascht. Was nun? Anschieben ist bei Fahrzeugen mit Katalysator sowieso tabu. Das ist ohnehin nur sinnvoll, wenn in der Batterie noch ausreichend Spannung für den Zündfunken vorhanden ist. Vor allem bei Dieselfahrzeugen ist Anschieben mühselig und meist vergeblich, weil diese Motoren genügend Lufttemperatur für den ersten Zündvorgang brauchen (Vorglühen). Bleibt also nur die Starthilfe mit dem Kabel, das deswegen schon weitgehend zur Standardausrüstung des Bordwerkzeugs gehören sollte. Allzu sorgloser Umgang damit kann zu Schadensfällen führen.
Gewusst wie
Die Bedienungsanleitung eines jeden Pkw erklärt zumeist auch den Umgang mit dem Starthilfekabel. Wichtig dabei ist die Reihenfolge. Zwei Dinge braucht man zur Starthilfe: Ein zweites Auto und jeweils ein Starthilfekabel für die Plus- und Minus-Verbindung. Wenn ein Auto liegen geblieben ist, ist die einfachste Lösung, eine Verbindung von einer funktionsfähigen zu einer leeren Batterie herzustellen. |
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| Folgende Schritte sind erforderlich: 1. Nur Batterien gleicher Nennspannung verwenden. 2. Beide Kfz-Motoren abstellen und alle Verbraucher (außer Warnblinkanlage beim Spender) abschalten. 3. Zuerst das rote Starthilfekabel an den Pluspol der entladenen Batterie anklemmen, anschließend die andere Klemmzange mit der Spenderbatterie verbinden. 4. Dann das schwarze Kabel an den Minuspol des helfenden Fahrzeugs anklemmen. Danach das freie Ende des Kabels an blanke Stelle des Havarie-Fahrzeuges abseits der Batterie anklemmen, beispielsweise Motorblock (Hinweise des Fahrzeug-Herstellers beachten). 5. Darauf achten, dass die Kabel nicht in den Bereich des Lüfters oder des Keilriemens geraten.
6. Motor des helfenden Fahrzeugs starten, dann Motor des Havarie-Fahrzeugs starten (max.15 Sekunden) und laufen lassen.
7. Kabel in umgekehrter Reihenfolge abklemmen.
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Nach der Starthilfe, das liegengebliebene Fahrzeug über eine größere Distanz fahren (ca. 20 bis 30Km), um die Batterie zu laden oder am nächstmöglichen Ladegerät nachladen.
Zu Ihrer Sicherheit lassen Sie bei nächster Gelegenheit den technischen Zustand Ihrer Batterie bzw. Stromversorgung in einer Fachwerkstatt Ihres Vertrauens überprüfen.
Achtung: Die Karosserien beider Fahrzeuge dürfen sich während der Starthilfe nicht berühren! |
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